Vitamine, Mineralien und Aminosäuren Teil 42, Glutathion

Glutathion
Für die Vitalität und Funktionsfähigkeit der Zelle ist Glutathion unentbehrlich. Es wirkt unter anderem bei der Zellteilung mit, hilft bei der Reparatur schadhafter Gene, macht Zellgifte und krebsfördernde Stoffe unschädlich, erhöht die Aktivität von Abwehrzellen und wirkt als Antioxidans.
Hohe Konzentrationen werden in der Leber vorgefunden, welche wiederum Ihren Körper in der Entgiftung unterstützt. Die nötige Menge an Glutathion wird durch die Zufuhr von drei verschiedenen Aminosäuren, Glutamin, Glycin und Cystin, hergestellt. Glutamin und Glycin beziehen Sie aus Ihrer täglichen Nahrung. Cystin kommt hauptsächlich in Käse, Milch und Eiern vor.
Beim Kochen der Eier und bei den Verfahren für Milch und Käse wird Cystin in Cystein verändert. Trotzdem Cystein immer noch ein wertvolles Eiweiss ist, hält es nicht mehr für die Herstellung von Glutathion her.