Vitamine, Mineralien und Aminosäuren Teil 35, Fettsäuren

Fettsäuren

Es gibt gesättigte und ungesättigte Fettsäuren. Wie beim Eintrag Fett schon erklärt, bestehen Fette und Öle aus einem Glycerinmolekül und der Fettsäure. Die Fettsäure besteht aus Kohlenstoffatomen, die mit Wasserstoff mehr oder weniger gesättigt sind. D.h. ein Kohlenstoffatom kann maximal vier weitere Atombindungen vollziehen. Wenn vier Atome daranhängen (wozu auch das Glycerin zählt), ist es nicht mehr aufnahmefähig. Wenn alle Kohlenstoffatome der Fettsäureketten mit Wasserstoff abgesättigt sind, ist es eine “gesättigte Fettsäure”.
Gesättigte Fettsäuren kommen vor allem in tierischen Lebensmitteln vor. Eine Ausnahme bilden Kokos-, Palm- und Palmkernfett, die im Gegensatz zu anderen pflanzlichen Fetten, die vorwiegend ungesättigte Fettsäuren enthalten, reich an gesättigten Fetten sind.
Gesättigte Fettsäuren wird nachgesagt, sie erhöhten den Cholesterinspiegel des Blutes. Ganz pauschal ist dies nicht zu sagen. Sterainsäure z.B. ist nicht weiter schädlich für den Cholesterinspiegel. Palmitinsäure und Laurinsäure jedoch ganz bestimmt.
Die Fettzufuhr sollte 30 % der Gesamtenergie nicht überschreiten. Davon sollten die gesättigten Fettsäuren maximal ein Drittel ausmachen, also höchstens 10 % der Gesamtenergie.

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