Propolis und alternative Medizin gegen Krebs?

Ärzte aus Ungarn oder Russland wiesen bislang immer wieder auf die wundersame Wirkung von Propolis hin. Propolis ist auch unter dem Namen Kittharz, Bienenkittharz, Bienenleim und Bienenharz bekannt und war als so genanntes „Heilmittel“ schon bei den alten Ägyptern bekannt.

Propolis ist in Deutschland kein anerkanntes Heilmittel, sondern zählt zu den Nahrungsergänzungsmitteln oder kosmetischen Präparaten. Für die vermutete Heilwirkung spricht vor allem das Bienenvolk selbst. Bienen erkranken sehr selten und schützen sich mit dem, von Bäumen z.B. der Pappel gesammelte Kittharz, um sich vor Viren, Bakterien und somit vor Krankheiten zu schützen. Das hat die Menschen darauf gebracht, die Propolis auch bei sich selbst anzuwenden. Apitherapeuten aus verschiedenen Ländern sind von der Wirkung der Propolis überzeugt und verwenden sie unterstützend, neben einer Chemo- oder Strahlentherapie, bei Krebserkrankungen aber auch bei entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Chron (die häufig als Risikofaktor bei der Entstehung von Darmkrebs angeführt wird) an.

Bei einer so aggressiven Erkrankung wie Krebs, sollte man sich jedoch keinesfalls nur auf alternative Medizin verlassen. Es gibt mittlerweile viele Ärzte, die sich in den verschiedenen naturheilkundlichen Bereichen weitergebildet haben und somit beide Behandlungsmethoden bei der Therapie von Krebs anwenden. Welche alternative Medizin zusätzlich für einen in Frage kommen könnte, wird der Arzt individuell mit dem Patienten entscheiden. Bei der alternativen Medizin ist es vor allem wichtig, dass der Patient den Wunsch verspürt, aktiv an seiner Gesundung mitzuwirken. Gesunde Ernährung, ein positives Lebensgefühl und der Willen gegen die Erkrankung anzugehen, sind weitere wichtige Faktoren für eine Heilung.

Dieser Artikel ist erschienen in “das-aerikelverzeichnis.de”

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